Re: Ist doch richtig so? - FBI-Razzia nach Army-Hack

hackeide Seiten sind falsch. Erstmal ist es nicht Deine Wohnung, sondern
> vielleicht die Arztpraxis mit den ganzen Patientendaten. D.h. es ist
> nicht Eigentum einer Person bedroht, sondern im übertragenen Sinn das
> Wohl dritter..
Aber nur in diesem Fall. IMHO sind wir mittlerweile dazu abgedriftet,
Eindringen in Systeme allgemein zu bestrafen, das ich ja befuerworte.
> Zweitens ist es nicht der Nachbar, sondern ein Sicherheitsdienst, der
> schaut, ob noch jemand da drin ist, oder ob sich hinter der Tür
> überhaupt etwas zu schützendes verbirgt (oder nur schmutzige Wäsche)
Der Sicherheitsdienst wird angeheuert, nach dem Rechten zu schauen.
Der Sicherheitsdienst kommst aber nicht ungefragt vorbei, dringt ein
und sagt dann erst der Oeffentlichkeit bescheid. Das ist ein grosser
Unterschied, und wenn das jeder so machen wuerde, waeren zumindest
die SEHR unprofessionell.
> Sicher, die leben davon, man kann Ihnen vorwerfen, dass Sie nicht an
> die Army
> direkt herangetreten sind,
Punkt…kein “aber”.
> Man könnte Ihnen wirklich etwas vorwerfen, wenn Sie die erlangten
> Dokumente selbst verkauft hätten.
Haben sie es nicht? Weisst Du das? Weiss das die Army?
> Das Problem ist, wenn keiner (auch nicht “professionell” nach der
> Sicherheit schauen darf, ohne im Gefängnis zu landen, wird sich auch
> keiner mehr drum scheren. Ausser natürlich den Buben, die das Gesetz
> sowieso nicht interessiert.
Es geht nicht darum, dass sich keine Profis um Sicherheit kuemmern
duerfen, sondern dass die Profis selbst nicht kriminell werden, indem
sie ungefragt eindringen. Das sind in meinen Augen Mafia-Methoden und
aehneln Schutzgelderpressungen eher, als professionelle Beratung.
(Schmitz laesst gruessen).
Gruss

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